Heinz Gollwitzer

deutscher Historiker; Prof. in München und Münster; Veröffentl. u. a.: "Geschichte des weltpolitischen Denkens", "Ludwig I. von Bayern", "Europabild und Europagedanke. Beiträge zur deutschen Geistesgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts"

* 30. Januar 1917 Nürnberg

† 26. Dezember 1999 München

Herkunft

Heinz Gollwitzer, ev., war der Sohn eines Grundschullehrers.

Ausbildung

Er besuchte das Theresien-Gymnasium in München und studierte an der dortigen Universität Geschichte und Germanistik. Die akademische Ausbildung schloss G. 1944 bei Prof. Karl Alexander von Müller mit der Promotion zum Dr. phil. ab. Das Thema seiner Dissertation war "Karl August von Abel und seine Politik 1837-1847". 1950 habilitierte er sich bei Franz Schnabel in München mit der Studie "Europabild und Europagedanke. Beiträge zur deutschen Geistesgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts".

Wirken

Berufstätig wurde G. bei der Historischen Kommission der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Er lehrte nach der Habilitation 1950-1957 als Privatdozent an der Universität München. 1956 wurde er apl. Universitätsprofessor. 1957 wechselte er als Ordinarius für Neuere politische Geschichte, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte nach Münster. Die Venia legendi wurde auf seinen Antrag hin in "Neuere und Neueste Geschichte" umgewandelt. 1982 wurde G. in Münster emeritiert.

Zu seinem Hauptforschungsgebiet ...